„Papers, Please“ und die ganz persönlichen Erfahrungen

Papers, Please ist schon seit Längerem auf dem Markt und wird zurecht auch von allen möglichen Seiten gelobt. Diese Erkenntnis habe ich aber erst heute gemacht, da ich mich dem Spiel bisher mehr oder minder einfach verweigert habe. „Schlechter PC!“, „Keine Zeit!“ oder sonstige Ausreden schwirrten mir immer durch den Kopf, wenn ich Mal den Entschluss fasste, dass ich Papers, Please doch zumindest antesten sollte. Doch heute las ich einen erschreckenden Text, eines erschrecklich unreflektierten Spielers, der dachte, vermeintlich kluge Fragen zu stellen. Spoiler: Sie sind es nicht und nein, ich verlinke den Text nicht. Solchen Leuten will ich keine Bühne bieten, egal wie klein sie auch ist.

Diesen Artikel nahm ich nun aber zum Anlass, mich endlich selbst mit dem Spiel zu beschäftigen. Immerhin wollte ich doch verstehen, weshalb die von mir sehr geschätzten Leute bei Superlevel – vor allem Sebastian- Papers, Please so verfallen sind.
Heraus kam eine rund 40 Minuten andauernde Runde des Spieles, nach der ich aber einfach nicht konnte und wollte. Nicht da das Spiel so schlecht ist. Ganz im Gegenteil. Da das Spiel zu aktuell, zu realistisch ist.

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Franz Kafkas ‚Die Verwandlung‘ und die Frage nach dem Protagonisten der Geschichte

Im Rahmen meines derzeitigen Bachelorstudiums der Germanistik besuchte ich die Lehrveranstaltung „Hauptwerke der Literatur im 20. und 21. Jahrhundert: 100 Jahre, 10 Werke“ und wie der Name der LV schon verrät, beschäftigten wir uns im Rahmen dieser Vorlesung mit zehn ausgewählten Werken des jetzigen und letzten Jahrhunderts. So nahmen wir unter anderem auch Franz Kafkas Die Verwandlung näher unter die Lupe und da mich die Erzählung mehr als nur fesselte, entschied ich mich die abschließende Arbeit der VO über dieses Werk zu schreiben.

Heraus kam eine Untersuchung des Buches unter den Aspekten der Drehbuchtheorie. Ich wollte ergründen, ob es sich bei Gregor Samsa wirklich um den Protagonisten der Erzählung handelt, oder ob die Geschichte nur aus der Sicht von ihm beschrieben wird.

Bevor ihr euch nun aber auf meine aller erste Arbeit stürzt – für welche ich sogar ein Sehr Gut erhielt – möchte ich mich noch bei Univ.-Doz. Dr. Hapkemeyer Andreas bedanken. Dieser hielt die Vorlesung nicht nur kompetent ab, sondern er half mir auch beim Erstellen dieser Arbeit und befreite den Text anschließend noch von diversen Rechtschreibfehlern jeglicher Art.

Nun sei alles gesagt und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. Über Kritik oder Anregungen im Kommentarbereich freue ich mich sehr.

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